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Wanderfalken auf Funkturm Heidgen wieder erfolgreich - drei Jungvögel im Nistkasten

NABU Bonn und AGW höchst zufrieden

„Dieses Mal wird die Beringung schon klappen", sagte Peter Meyer zu Stefan Brücher, der extra mit den gerade gelieferten Ringen angereist war.

Im letzten Jahr sind die Vogelschützer von dem Brutpaar auf dem Funkturm der Deutschen Telekom getäuscht worden, denn niemand vermutete eine Brut.

„Das haben wir in diesem Jahr (2010) etwas professionalisiert", so Meyer; effektivere Kontrollen von unten und das „Jagdverhalten" mit Beuteanlieferung durch die Altvögel konnten den Beringungstermin genau voraussagen. „Ich freue mich, dass dieses Paar hier so erfolgreich seine Jungen (zwei männliche, ein weiblicher) ungestört von Verkehrstrassen und einem guten Beutespektrum für Verstärkung der Wanderfalkenpopulation im Rheinland sorgt", so Meyer. Für Stefan Brücher war diese Beringung ein Erlebnis der besonderen Art:

„Noch nie bin ich zur Beringung mit dem Aufzug so bequem in diese Höhe gekommen, muss ich doch sonst oft einen anstrengenden Aufstieg mit oder ohne Seil in Kauf nehmen", so Brücher.

Ein dickes Lob an die Deutsche Telekom gaben die beiden Ornis an den zuständigen Ingenieur weiter, (denn die Unterstützung einen Kasten zu montieren und zu unterhalten ist nicht selbstverständlich), außerdem wurde in einem Gespräch ein weiterer neuer Standort mit dem gleichen Funkturm erörtert...-es kann aufwärts gehen im Wanderfalkenschutz.

Der AGW (Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz) ist es zu verdanken, dass nach dem Verschwinden der Art in NRW im Jahre 2009 wieder 132 Brutpaare leben und diese 248 Jungvögel aufzogen.

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