NABU-Bonn.de Aktionen & Projekte Artenschutz

Gefährdung

Der Laubfroschbestand wird vor allem durch die Zerstörung geeigneter Lebensräume (Ruf- und Laichgewässer, Sommer- und Winterlebensräume) gefährdet. Geeignete Gewässer können beseitigt werden durch Bebauung, Wasserregulierungsmaßnahmen, Austrocknung auf durchlässigen Böden, oder entwertet werden durch Verschmutzung (z.B. durch Dünger aus angrenzenden Feldern), Beseitigung von Flachwasserzonen und Fischbesatz. Es schadet dem Bestand aber auch, wenn die Besonnung des Gewässers durch Bewuchs zu sehr eingeschränkt wird, aber andererseits auch die Beseitigung von Gebüsch und Baumgruppen im weiteren...

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Spätes Glück bei den Mehlschwalben

NABU Bonn zeichnet Schwalbenfreundliches Haus in Swisttal aus

Bevor die Schwalben ihre Koffer packen und in ihr Winterquartier in Afrika aufbrechen hat der NABU Bonn ein letztes Mal in diesem Jahr die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" verliehen. Familie Kalterherberg mit der dritten Schwalbenbrut in diesem Jahr unter ihrem Dach durfte sich über die Auszeichnung freuen.

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NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

Hausbesitzer können sich und ihr Heim auszeichnen lassen 

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" warnt ein bekanntes Sprichwort. Noch trüber dürfte die Vorstellung ausfallen, wenn sich keine Schwalbe mehr am heimischen Sommerhimmel zeigen würde. Denn Mehl- und Rauchschwalben, die einst so typischen Begleiter des Menschen, sind in der aktuellen Roten Liste als gefährdet eingestuft. In der Region Bonn/Rhein-Sieg sind die Populationen in den letzten 25 Jahren um mehr als 50 % zurück gegangen!Eine Ursache für diesen Zusammenbruch sind der Verlust und die Zerstörung von Nestern und Nistmöglichkeiten. Der NABU Bonn möchte deswegen ein positives Zeichen...

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Wohnen auf dem Uni-Campus

Neues Quartier direkt am Uni-Institut

Gemeinsam mit der Uni Bonn wurde auf dem Uni-Campus in Poppelsdorf neuer Wohnraum für Mauersegler und Zwergfledermaus geschaffen. Direkt am Uni-institut wurden 6 neue Wohnungen bezugsfertig montiert und warten jetzt auf die Heimkehrer aus dem warmen Afrika.

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Gefährliche Glasfronten entschärft

NABU Bonn verhindert weiteren Tod von Vögeln an Bushaltestellen

Eine lange Liste an Arten konnte Peter Meyer inzwischen vorweisen: Amsel, Kernbeißer, Rotkehlchen und sogar Sperber hat er schon an den gläsernen Wartehäuschen in der Gemeinde Swisttal gefunden. Die Gemeinde reagierte erfreulich schnell - die ersten Wartehäuschen sind bereits "entschärft" worden.

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Amphibienschutzzaun

Warum ist das nötig und sinnvoll?

Vielerorts wurden Gewässer trocken gelegt, natürliche Lebensräume auf Kiesbänken in Flüssen zerstört. Deshalb sind viele unserer Amphibien heute gefährtet. Auf ihrer jährlichen Wanderung vom Winterquartier zu den Laichgewässern sind sie vielen Gefahren ausgesetzt: Trockenheit, Fressfeinden und auch dem zunehmenden Verkehr.

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Maßnahmen zum Schutz des Laubfrosches

Aktionen bis zum Jahr 2005

Bereits in den ersten Jahren der Betreuung des Naturschutzgebietes Kiesgrube Dünstekoven war der Schutz des Laubfrosches ein wichtiges Anliegen. Und so fanden schon früh die ersten Maßnahmen zum Schutz des Laubfrosches statt.

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Merkmale

Der Laubfrosch gehört zur Familie der Laubfrösche (Hylidae) und ist ein Froschlurch. Er wird etwa 30 bis 45 mm groß. Die Oberseite ist meistens blattgrün und durch eine schwarze Linie von der weißen Unterseite getrennt.(Amphibienschutz)  Die Finger und Zehen haben an den Enden kleine Haftscheiben, mit denen sich der Laubfrosch fast überall, auch an glatten Oberflächen, festhalten kann. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihm, Sitzwarten in Baumkronen bis 25m Höhe zu erreichen (MUNLV) .

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Bestand

Dalbeck et al. (1997) haben die Beobachtungen verschiedener Autoren von Laubfroschvorkommen im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Bonn aus den Jahren 1881 bis etwa 1990 in einem Aufsatz  zusammengestellt.Es sind zwar keine genauen Zahlen vorhanden, aber es ist wahrscheinlich, dass schon im 16. Jahrhundert Laubfrösche auf Gut Capellen bei Dünstekoven existiert haben. Nach mündlicher Mitteilung von Frau von Böselager im Jahr 1992 waren früher oft Bewohner aus dem Dorf am Gut als sogenannte „Froschklopfer" angestellt, um die Laubfrösche nachts am Rufen zu hindern.. Dafür schlugen sie mit Schlegeln...

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Naturschutz aktiv


Gemeinsam der Natur auf die Sprünge helfen - direkt vor der Haustür. mehr...

Aktuelle Termine

Sonntag, 30.08.2015
Sommerfest des NABU Bonn
14:00 Uhr, NABU Naturschutzzentrum Am Kottenforst, Waldstr. 31, Swisttal-Dünstekoven

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