NABU-Bonn.de Aktionen & Projekte Artenschutz

Autofahrer aufgepasst: Krötenwanderung hat begonnen

NABU Bonn ruft zur angepassten Fahrweise entlang von Feuchtgebieten und Gewässern auf

Die milden Temperaturen der letzten Tage lösen bei Fröschen, Kröten, Molche und Salamander Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Die ersten wandernden Tiere wurden bereits auf dem Weg zu den Laichgewässern gesichtet. Um die Tiere auf ihrem Weg vor dem Verkehr zu schützen, wurde am NSG Kiesgrube Dünstekoven wieder ein Amphibienschutzzaun aufgestellt.

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Abbau des Amphibienzauns in Dünstekoven

Positive Bilanz 

(Swisttal-Dünstekoven, 2.4.14) Der Schutzzaun in Dünstekoven wurde nach mehr als vier Wochen abgebaut. Die anhaltende Trockenheit hatte großen Einfluss auf die Menge der wandernden Tiere. Trotzdem wurden über 1000 Erdkröten, mehr als 60 Gras- und Springfrösche sowie 35 Molche (Faden-, Teich- und Kammmolche) von unseren Betreuern in das sichere Laichhabitat getragen.

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Ein Nest im Kornfeld

Verbandsübergreifendes Projekt zum Schutz der Wiesenweihen 

Gemeinsam mit dem Komitee gegen den Vogelmord aus Bonn engagiert sich der NABU Bonn für den Schutz der Wiesenweihen in der Region. Aufmerksame Beobachter suchen die Felder nach Weihenbruten ab. In Kooperation mit den jeweiligen Landwirten wird dann nach Lösungen zum Schutz der Wiesenweihen gesucht. 

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Verbreitung

Der Laubfrosch ist in den meisten Ländern Mittel- und Südeuropas zu finden. In Nordeuropa sind Vorkommen im Süden Schwedens bekannt, während er in den restlichen Teilen Skandinaviens, auf den Britischen Inseln und in den Baltischen Republiken bis auf wenige Ausnahmen fehlt. In der Schweiz, in der der Laubfrosch früher weit verbreitet war, ist die Population sehr stark zurückgegangen.

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Ein König sucht sein Reich

Projekt zum Schutz des Laubfrosches

Der Laubfrosch wurde zum Amphib des Jahres 2008 gekürt. Der Schutz des grünen Wetterpropheten gehört aber nicht erst seit diesem Jahr zu den Aktivitäten des NABU Bonn. Andrea Jahn hat im Rahmen einer Facharbeit im LK Biologie im Jahr 2006 die Arbeit des NABU Bonn für den Laubfrosch unter die Lupe genommen. Die folgenden Informationen stammen aus der Facharbeit.

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Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

NABU Bonn zeichnet Bonner Milchbauern aus 

Gut Marienforst in Bonn-Bad Godesberg bietet ideale Lebensbedingungen für die Rauchschwalbe. In dem denkmalgeschützten Bauernhof bietet neben dem Kälberstall auch der Milchvieh-Stall Rauchschwalben Nistplatz und Futterstellen. Selbst im Innenhof finden die Schwalben Nistmaterial für den Bau ihrer Nester.

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Amphibienschutzzaun

Warum ist das nötig und sinnvoll?

Vielerorts wurden Gewässer trocken gelegt, natürliche Lebensräume auf Kiesbänken in Flüssen zerstört. Deshalb sind viele unserer Amphibien heute gefährtet. Auf ihrer jährlichen Wanderung vom Winterquartier zu den Laichgewässern sind sie vielen Gefahren ausgesetzt: Trockenheit, Fressfeinden und auch dem zunehmenden Verkehr.

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Wo die Nachtjäger schlafen gehen

Neues Fledermausquartier bei Rheinbach geschaffen

Rheinbach. Die Wohnung ist dunkel, muffig und feucht. Außerdem zieht es. An der Außenwand bröckelt der Putz. Den Bewohnern, die bald hier einziehen sollen, macht das nichts aus. Die hängen ohnehin nur den lieben langen Tag herum, und nachts ziehen sie durch die Gegend.

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Gefährdung

Der Laubfroschbestand wird vor allem durch die Zerstörung geeigneter Lebensräume (Ruf- und Laichgewässer, Sommer- und Winterlebensräume) gefährdet. Geeignete Gewässer können beseitigt werden durch Bebauung, Wasserregulierungsmaßnahmen, Austrocknung auf durchlässigen Böden, oder entwertet werden durch Verschmutzung (z.B. durch Dünger aus angrenzenden Feldern), Beseitigung von Flachwasserzonen und Fischbesatz. Es schadet dem Bestand aber auch, wenn die Besonnung des Gewässers durch Bewuchs zu sehr eingeschränkt wird, aber andererseits auch die Beseitigung von Gebüsch und Baumgruppen im weiteren...

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Naturschutz aktiv


Gemeinsam der Natur auf die Sprünge helfen - direkt vor der Haustür. mehr...

Aktuelle Termine

Samstag, 08.11.2014
Freistellung des Laubfroschgewässers
09:00 Uhr, NABU Naturschutzzentrum Am Kottenforst, Waldstr. 31, Swisttal-Dünstekoven
Samstag, 15.11.2014
Entnahme der Ginsterbestände
09:00 Uhr, NABU Naturschutzzentrum Am Kottenforst, Waldstr. 31, Swisttal-Dünstekoven
Sonntag, 16.11.2014
Wanderung an der Ahr
09:50 Uhr, Bahnhof Kreuzberg (Ahr)

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