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Ein König sucht sein Reich

Projekt zum Schutz des Laubfrosches

Er ist leuchtend grün und nur daumengroß: Als vermeintlicher Wetterfrosch im Einmachglas ist der Laubfrosch – wissenschaftlich Hyla arborea – wohl die bekannteste heimische Amphibienart. Nun ist der Laubfrosch zum Lurch des Jahres 2008 gewählt worden. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) weist damit auf die allgemeine Gefährdung von Amphibien hin – und natürlich auch auf die spezielle des Laubfroschs. Fachlich unterstützt wird die Aktion von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH sowie vom NABU.

An vielen Stellen sucht man den Laubfrosch bereits vergebens, da er keinen geeigneten Lebensraum mehr gefunden hat. Im Naturschutzgebiet Kiesgrube Dünstekoven ist eines der letzten autochtonen Vorkommen des Laubfrosches im Rheinland. Um dieses Vorkommen zu Halten und eine Ausbreitung zu ermöglichen führt der NABU Bonn seit Jahren spezielle Pflegemaßnahmen für den Laubfrosch durch. 

Die Texte zum Projekt Laubfrosch stammen aus der Facharbeit "Einordnung und Beurteilung des Naturschutzgebietes ‘Kiesgrube Dünstekoven’ unter besonderer Berücksichtigung des Laubfrosches und seinen Ansprüchen an die Umgebung" von Andrea Jahn (2006). Die Veröffentlichung auf unserer Homepage erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin. Zum Teil wurden die Texte um aktuelle Entwicklungen ergänzt. Dies ist aber auf den Seiten kenntlich gemacht. 

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